Samstag, 13. Oktober 2012

33. Tag Montréal

Heute wagten wir uns in den Untergrund – nämlich in die Métro. Smiley Im Lonely Planet hatte ich gelesen, dass der Botanische Garten hier sehenswert sei. Und da wir zu Fuss ein paar Stunden dahin unterwegs gewesen wären, zogen wir ein schnelleres Transportmittel vor… Also: Abenteuer U-Bahn erlebt (ein Tagesticket kostet 8.— $) und innert kürzester Zeit bei den Jardins botaniques angekommen. DSC03146Diese sind auf einem grosszügigen Gelände angelegt und beherbergen u.a. den Japanischen Garten, den Chinesischen Garten, den First Nations-Garten, den Alpen-Garten, sowie aktuell eine Ausstellung mit geschnitzten Kürbissen und allerlei Halloween-Zeugs. Daneben gibt es auch noch ein Insektarium, welches eine unglaubliche Sammlung aller möglichen Käfer, Schmetterlinge, Bienen etc. beherbergt. Einfach praktisch alles, was kreucht und fleucht! DSC_6827Vor allem im Frühjahr und Sommer muss es hier überwältigend aussehen, wenn alles blüht. Wir konnten dank des bis anhin milden Herbstes noch einige Blumen bewundern. In den Gärten kann man gut und gerne einen halben bis ganzen Tag verbringen und dabei auch picknicken. Allerdings war es heute eindeutig zu kalt dafür, und wir entschlossen uns, noch einmal in die Altstadt zu gehen. Im Restaurant “Les 3 Brasseurs” nahmen wir ein sehr spätes Mittagessen ein, um dann wiederum eine Pause im Hotel einzuschalten.

Donnerstag, 11. Oktober 2012

32. Tag Montréal

DSC03065Montréal ist eine Stadt der gefühlten 1000 Kirchen. Praktisch an jeder Ecke entdeckt man wieder ein sakrales Bauwerk. Auch die Orientierung fällt hier nicht ganz so leicht wie in Toronto, da einfach ein grosser Tower fehlt… Zwinkerndes Smiley Trotzdem fanden wir uns einigermassen zurecht und entdeckten während unseres Fussmarsches zuerst die Rue St.-Cathérine, DIE Einkaufsmeile in Montréal, dann das Quartier des Spectacles, wo u.a. der Places des Arts zu finden ist und schliesslich Vieux-Montréal, die Altstadt inkl. Hafen. Generell herrscht hier ein spannender Mix zwischen Alt- und Neubauten. Am besten hat uns – wen wundert’s – die Altstadt gefallen. Neben der Basilique Notre-Dame ist auch das Rathaus ein imposanter Bau, den es zu betrachten lohnt. DSC_6767In diesem Quartier findet man auch viele gute Restaurants; etwas, das wir bei unserem Hotel vermissen. So gönnten wir uns in der “Crêperie chez Suzette” ein ausgezeichnetes kleines Mittagessen, um dann gemütlich zu unserem Hotel zurück zu spazieren und eine kleine Pause einzuschalten. Am späteren Nachmittag marschierten wir dann in Richtung Downtown, um das Einkaufscenter Eaton Square zu erkunden. DSC03101Allerdings ist dieses Shopping-Mekka nicht mit demjenigen in Toronto zu vergleichen: Es ist zwar auch gross, verfügt aber niemals über die gleichen Dimensionen. Eine Weile verbrachten wir hier unsere Zeit, nicht zuletzt auch, um einfach die Leute zu beobachten. Irgendwann meldete sich der Hunger und wir genossen unser Abendessen in der Trattoria di Mike’s im Desjardins Complex.

Mittwoch, 10. Oktober 2012

31. Tag Kingston – Montréal

Nach einer herrlich ruhigen Nacht starteten wir in einen stürmischen Morgen mit einem hervorragenden Frühstück unseres Hotels. Gegen 10.00 h machten wir uns auf den Weg in die nächste Grossstadt – Montréal. Zuerst waren wir wieder auf der Autobahn 401 unterwegs, bis wir auf den Highway Nr. 2 abbogen, von dem wir uns landschaftlich wesentlich schönere Ausblicke erhofften. DSC03046Auch dieses Mal wurden wir nicht enttäuscht, begleitete uns doch der Indian Summer – jedoch nicht die Sonne – auf unserem Weg, und wir konnten uns fast nicht an der Farbenpracht satt sehen. Viele hübsche Dörfer und Städte werden vom Highway 2 durchquert, zudem fährt man sehr oft den St. Lorenz-Strom entlang. Die Fahrt war deshalb auch Entspannung pur. Smiley DSC03036Irgendwann bogen wir aber wieder auf die Autobahn ab, um etwas schneller nach Montréal zu kommen. Wenn man sich von Westen her dieser Stadt nähert, dann ist man zuerst einmal einfach enttäuscht. Wohin man blickt, sieht man heruntergekommene Autobahnen, Industrie und Autoschlangen; ein Anblick, der kaum Freude macht… Weiter ging’s in die Innenstadt, die schon einen besseren Eindruck hinterlässt. Gegen 15.30 h waren wir im Hotel Labelle angekommen, welches sich im Quartier Latin in einer ruhigen Nebenstrasse befindet. Hier machten wir erst einmal eine Pause. Abends wagten wir uns bei ziemlich garstigem Wetter hinaus, um ein Restaurant zu finden. Im St. Hubert wurden wir fündig, und wir genossen ein gutes Glas Wein zu unserem Abendessen.

Dienstag, 9. Oktober 2012

30. Tag Niagara Fälle – Kingston

Nach einem kurzen Frühstück in unserem Hotel Days Inn begaben wir uns auf die Reise nach Kingston, welche ca. 390 km lang sein sollte. Das Wetter spielte glücklicherweise auch wieder mit, so dass wir bei bedecktem bis sonnigem Himmel losfuhren. Bald schon hatten wir Toronto wieder erreicht und waren auf Autobahnen unterwegs, die es locker mit denjenigen rund um Los Angeles aufnehmen konnten. Zeitweise zählten wir total 16 Spuren nebeneinander! Unsere Platzverhältnisse würden so etwas wohl nicht zulassen…  Smiley Für meinen Geschmack war es zu hektisch mit zu vielen Autos; das änderte sich jedoch bald und der Freeway verkleinerte sich auf unsere gewohnte “Normgrösse”, sprich zwei Spuren pro Richtung. Die Landschaft war dabei nicht sehr aufregend zu beobachten, so dass wir bald beschlossen, auf die Alternativroute, den Highway 2, resp. 22 auszuweichen. Hier war dann alsbald der viel gerühmte Indian Summer zu sehen. DSC03004Faszinierend, wie die Farben im Licht der Sonne aufblitzten. Wir genossen diese Aussicht sehr und waren so eine Weile unterwegs. Zwischendurch eine kurze Pause im “Tim Hortons” und weiter ging die Reise, irgendwann auch wieder auf der Autobahn, damit wir zu einer vernünftigen Zeit in Kingston ankommen würden. Gegen 16.00 h kam die Stadt mit ca. 120’000 Einwohnern in Sicht, welche am nordöstlichen Ende des Ontariosees liegt. DSC_6691Dank unseres GPS fanden wir auch schnell das gebuchte Hotel “Belvedere”, ein hübsches viktorianisches Haus, das uns auf Anhieb gefiel. Bewaffnet mit einer Karte gingen wir dann auf Entdeckungstour. Die Innenstadt ist schnell erkundet und bietet viele hübsche Impressionen, dabei ist vor allem das Rathaus hervorzuheben. Wir gönnten uns dann noch eine kurze Verschnaufpause im Hotel, bevor wir erneut zum Abendessen aufbrachen.

29. Tag Toronto – Niagara Falls

Heute hiess es also einmal mehr Koffer packen, Frühstück holen und ab auf den Bus, der uns für 40.—$ an den Flughafen zu unserem Autovermieter Alamo brachte. Gegen 11.00 h waren wir am Airport und ca. um 11.30 h sassen wir schon in unserem Mietauto, einem 4x4 Ford Escape, in Richtung von Niagara-on-the-Lake, einem hübschen kleinen Ort direkt am Ontario-See. Wir fuhren kurz etwas herum, um dann in einem Red Rooster ein kleines Mittagessen zu uns zu nehmen. Weiter ging die Fahrt, dieses Mal nach Niagara Falls. DSC_6595Das hatte ich mir irgendwie anders vorgestellt: Nett, behaglich, gemütlich und eher klein… Fakt ist: Die Stadt hat rund 83’000 Einwohner und mindestens an einer Strasse hat man das Gefühl, man sei in Little Las Vegas gelandet… Die Wasserfälle aber, die sind gigantisch! Einfach atemberaubend, wie diese Wassermassen in die Tiefe stürzen. Zwar sind sie nicht sehr hoch, dafür aber enorm breit und einfach toll anzusehen. DSC02986Hingegen verzichteten wir auf die diversen Attraktionen, die hier überall feilgeboten werden. Dies vor allem, weil der Massentourismus nicht wirklich unser Ding ist. So genossen wir einfach die Aussicht und fanden es wunderbar, dies alles auch bei Sonnenschein, inkl. Regenbogen erleben zu dürfen. Smiley

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Montag, 8. Oktober 2012

28. Tag Toronto

Heute war etwas später Tagwache – schliesslich ist doch Sonntag… Zwinkerndes Smiley Um 11.00 h brachen wir aber auf und genehmigten uns zuerst einmal in einem der unzähligen “Tim Horton”-Restaurants ein kleines Frühstück. Dann nutzten wir unser Ticket für den Sightseeing-Bus erneut aus und fuhren die Runde, welche wir gestern nur teilweise gesehen hatten, noch zu Ende. Obwohl es heute sehr bedeckt und kalt war (ca. 8° C), wollten wir unbedingt auch noch die Bootstour machen. Gesagt – getan. DSC_6534Die Fahrt lohnt sich auf jeden Fall, sieht man doch auch einmal die Toronto Islands von Nahem. Zusätzlich hat man eine phantastische Aussicht auf die City, inkl. CN Tower. Mitten im Nachmittag meldete sich ein kleiner Hunger, den wir im “Earls” gerne gestillt haben. Übrigens bescherte uns diese Essenspause unser erstes Fondue der Saison! Smiley DSC_6552Nachdem wir ja nun die gesamte Strecke der Sightseeing-Route gesehen hatten, wollten wir unbedingt noch den Distillery-District genauer anschauen. Hier handelt es sich um das älteste praktisch vollständig erhaltene Fabrikgelände, in dem früher Whisky gebrannt wurde. Heute beherbergt es viele kleine Shops und ist erst noch autofrei – eine willkommene Abwechslung und absolut sehenswert. Ausserdem sind hier die diversen Kaffeeketten verboten, d.h. man findet keinen Starbucks, Tim Horton, etc. Gegen Abend bestiegen wir zum letzten Mal den Bus und machten uns zu unserem Hotel auf, um eine kleine Rast vor dem Abendessen einzulegen – übrigens: Happy Thanksgiving! Smiley

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Sonntag, 7. Oktober 2012

27. Tag Toronto

DSC02919Um 9 Uhr morgens sind wir heute schon los, und es zeigte sich, dass auch Toronto für einmal fast verkehrsfrei und menschenleer sein kann… Das ist natürlich etwas übertrieben, doch für eine ca. 5,5 Mio. Einwohner zählende Stadt war es tatsächlich fast wie ausgestorben. Smiley Wir marschierten in Richtung CN Tower, der 553 m hoch ist. Nachts wird er toll beleuchtet, und wir können ihn tatsächlich von unserem Hotelzimmer aus sehen (eine kleine Entschädigung für den Lärm…). Im Café “Second Cup” genehmigten wir uns aber zuerst ein Frühstück, dann hiess es anstehen: Erst für die Tickets (“günstige” 70.— $ für uns beide), dann für den Lift, doch das Vergnügen ist es allemal wert. Eine tolle Rundumsicht erwartet einen, ein Glasboden (der jedoch eher klein gehalten ist, wenn man den Sydney-Tower auch kennt) und ein Spaziergang ganz oben, wo es doch heftig stürmen kann! Weiter ging es für uns mit dem Sightseeing-Bus, den man ja mittlerweile in fast jeder grossen Stadt kennt (hop on – hop off). Auch das kein günstiges Vergnügen, doch das Ticket ist für zwei Tage gültig und umfasst erst noch eine kleine Hafenrundfahrt. Wir genossen also die Fahrt, die die wichtigsten Sehenswürdigkeiten von Toronto umfasst – macht Spass und schont die geschundenen Füsse! Zwinkerndes Smiley DSC_6498So fuhren wir eine Weile herum, bis wir am Eaton Square ausstiegen und dieses riesige Shopping-Center erkundeten. Ganz unten ist der Food-Court untergebracht. Man wird von der unglaublichen Auswahl an unterschiedlichen Geschmacksrichtungen fast erschlagen – zuviel Auswahl! Am späteren Nachmittag legten wir eine kleine Pause ein, um am frühen Abend wieder auf Entdeckungstour zu gehen. Im “Little Anthony’s” genehmigten wir uns ein ausgezeichnetes Abendessen und liessen den Tag ausklingen.

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